Wann startete der Joint Venture Verband?
Der Vorgänger des Joint Venture Verbands, der Joint Venture Club (JVC) wurde vor 24 Jahren in 1986 gegründet, gut vor der politischen Wende. Der JVC fungierte unter dem Dach der damaligen Ungarischen Handelskammer, und wurde 1991 in einem unabhängigen Verband mit Rechtspersönlichkeit umgewandelt.
Was sind die primären Zielsetzungen des Verbands?
Als die Interessenvertretung von "in- und ausländischen Investoren", kümmert sich der JVV um die nachhaltige Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds und die ständige Verbesserung der Standortsqualitäten Ungarns, ständig auf die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Investoren fokussierend, welche sich unbezweifelbar hoch an der Prioritätenliste befindet.
Wie ist die Beziehung des JVVs zur Regierung und Behörden?
Wichtig ist, dass die Organe und Organisationen der jeweiligen Regierung dem Verband als Ansprechpartner anerkennen, ausschließlich zwecks Problemlösung und nicht um Konflikte zu suchen. Wir haben besondere Zusammenarbeit entwickelt mit etlichen Ministerien und sonstigen Behörden und über diese Kanäle können Probleme und wichtige Angelegenheiten der Mitglieder angenehmer kommuniziert werden. Der JVV ist beteiligt im Wettbewerbsrat, im Investorenrat (IC) und im Wirtschafts- und Sozialrat.
Warum lohnt sich der Beitritt zum JVV?
Die JVV-Mitgliedschaft bietet ausgezeichnete Kontaktmöglichkeiten (Networking) für Unternehmen. Reguläre Meetings, Business Dinners und Mittagessen, sowie Konferenzen und dergleichen bieten hervorragende Chancen für neue Kontakte zu Geschäftskreisen aus allen Sektoren der Wirtschaft, und öffnen Zugang zu aktuellen, qualifizierten Fachinformationen aller Art. Zusätzlich haben die Verbandsmitglieder selbst entdeckt, dass es in den Reihen eines starken und repräsentativen Bündnisses weitgehend leichter und effektiver ist gemeinsame Interessen durchzusetzen und Lösungen für gemeinsame Probleme zu schaffen, als im Alleingang.
Wie viele Mitglieder hat der JVV und was ist die Zusammensetzung der Mitgliedschaft?
Der JVV zählt derzeitig um die 300 registrierte Mitglieder, darunter auch Firmengruppen. Hinzukommen ca. 1000 bis 1500 Unternehmen die in irgendeiner Weise mit dem Verband ständig im Verbindung stehen, und zu seinem Anziehungskreis gehören. Ungefähr eindrittel der Mitglieder sind bekannte Multis, der Rest besteht aus KMUs. Die nationale Zugehörigkeit der Mitglieder ist vielfältig und wiederspiegelt die FDI-Struktur Ungarns: Deutsche, Österreicher, US-Amerikaner, Italiener, Niederländer - insgesamt Investoren aus mehr als 35 verschiedenen Länder sind auf der Palette. Zwar hat der Verband - primär aus Traditionsgründen - nicht auf dem Begriff "Joint Venture" in seinem Namen verzichten wollen, ist die überwiegende Mehrheit schon längst kein "Jointventure" mehr, sondern Gesellschaften vollständig oder mehrheitlich im ausländischen Eigentum; seit den letzten fünf Jahren sind auch rein ungarische Firmen willkommen.
Welche sind die führenden Mitgliederdienstleistungen?
Die Mitglieder erhalten alle Mitteilungen elektronisch. ? Auf der JVV-Homepage haben alle Mitglieder Zugang zu spezifischen Informationen, wie Konferenzen, Analysen, etc. mittels Privatkennzeichen. ? Auf Wunsch kostenlose Steuer-, Zoll-, Rechts- und Arbeitsberatung. ? Mitgliedern werden Sondergebühren für JVV-Ereignisse berechnet, im Gegensatz zu Nicht-Mitgliedern, oder können häufig gebührenfrei teilnehmen. ? Ausländische Mitarbeiter der Mitgliedsfirmen sind zum VIP-Service in Fremdenpolizeiämter befugt. ? Mietglieder bieten einander öfters gegenseitig Begünstigungen für Produkte und Services. ? Mitglieder können Businessinformationen im „Flash-News" Service veröffentlichen. ? Im Newsletter werden regelmäßig Stellengesuche und Immobilienangebote auf Mitgliederinitiative veröffentlicht. ? Mitgliedsfirmen können Mitglieder in die JVV-Ausschüsse delegieren. ? Anlässlich verschiedener JVV-Ereignisse stehen den Mitgliedern genügende Chancen für Geschäftskontakte zu Verfügung.
In welcher Form bietet der Verband sein Informationsservice den Mitgliedern?
Zeitgemäß und den Mitgliederansprüchen entsprechend, stellt der Verband seine Informationen in elektronischer Form (E-Mail- nach Bedarf) den Mitgliedern zur Verfügung. In Ergänzung gibt es die herkömmlichen Formen, wie Konferenzen, Seminare, Manager Foren - häufig mit prominenten Persönlichkeiten von Regierung, Wirtschaft und Politik zu Gast - in der Regel auch als Redner.
Wie spielt sich die Berufstätigkeit ab?
In Anbetracht dessen, dass die JVV-Mitgliedschaft fast alle Wirtschaftssektoren abdeckt, tauchen Schwerpunktprobleme aller Art auf, wie Zoll-, Steuer-, HR-Management-, Ethikfragen, etc. Highlight-Themen werden von Experten unter der Weisung des Präsidiums behandelt. Zum Beispiel: Leistungsmanagement im öffentlichen Dienst, Wirtschaftsstrategie, Steuern, etc.
Die Berufstätigkeit konzentriert sich in den Ausschüssen, welche sich aus Delegierten der Mitglieder zusammensetzen. Diese Ausschüsse sorgen für das fachliche Rückgrat der JVV-Konferenzen, begutachten Gesetzentwürfe und Novellen, ferner bereiten sie Vorschläge für das Präsidium und - nach Bedarf - für Entscheidungsträger vor, und versehen regelmäßig auch die Mitglieder mit Informationen.
Die bekanntesten Ausschüsse: EU-Ausschuss, Steuer-, KMU-, Innovation-Ausschuss, Gesundheitsausschuss, Ehrenkommission, Wirtschaftsstrategischer Ausschuss, Umweltschutz Ausschuss, Ausschuss für Öffentliches Auftragswesen, PR-Ausschuss, Kapitalexport- Ausschuss, ExPat's Club.
Was sind die langfristigen Pläne und Zielsetzungen des Joint Venture Verbands?
In der Europäischen Union spielen Berufsverbände, Interessenvertretungen der Wirtschaftsakteure eine signifikante Rolle, die stellen Gewicht dar. Es sind vor allem diese Organisationen die über wirtschaftliches Interesse Bescheid haben, und ohne ihnen können kaum erfolgreiche Entscheidungen fallen. Der JVV bestrebt sich zu erreichen, dass auch hierzulande Interessenvertretungen unumgehbar werden, in den sozialen Dialog und in dem echten Entscheidungsprozess miteinbezogen werden, wie es gelegentlich bereits der Fall ist. Eine weitere Zielsetzung ist die Abschaffung der Differenzierung zwischen aus- und inländischen Investoren, die Förderung der KMU-Wettbewerbsfähigkeit. Wir befürworten die Entwicklung eines unternehmensfreundlichen und qualitätsorientierten öffentlichen Dienstes. Auf Grund der Mitgliedererfahrungen ist der Verband auch in diesem Kontext zur Kooperation bereit, möchte aber keines Falls die Orientierung auf das Originalziel: die tägliche Förderung des Geschäftsgebarens seiner Mitglieder verlieren, mit der Absicht, sie in ihrem jeweiligen Bereich erfolgreichst zu gestallten, im Fokus.
Wie und zu welchen Bedingungen tritt man dem JVV bei?
Es genügt die Ausfüllung und Rücksendung (an das JVV-Sekretariat) des Beitrittsformulars und des Datenblatts (zu erhalten vom JVV-Sekretariat: Tel.: 489 0368 oder zu downloaden von der JVV-Website: www.jointventure.hu).
Der Mitgliedsbeitrag richtet sich nach der Größe des registrierten Kapitals, und fällt in einer von drei Kategorien - ab Januar 2010:
1) bis zu 10 Mio. Ft registriertes Kapital: 82.000 Ft/Jahr
2) von 10 bis 25 Mio. Ft registriertes K: 164.000 Ft/Jahr und
3) über 25 Mio. Ft reg. Kapital: 330.000 Ft/Jahr
Im Falle des Beitritts im Laufe des Kalenderjahres entfällt die Gebühr nur auf die verbleibenden Quartale des Jahres, zu bezahlen ist jedoch mindestens die Hälfte (50%) der Jahresgebühr der betreffenden Kategorie.
Wir sehen dem Beitritt Ihrer Gesellschaft gerne entgegen und heißen Sie im Joint Venture Verband willkommen!